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Brustkrebs – was Sie wissen sollten

Die Diagnose Brustkrebs ist ein einschneidendes Erlebnis für Frauen und auch für ihre Angehörigen. In der sehr emotionalen Zeit um die Diagnose erhält die Patientin viele Informationen zur Therapie. Diese zu verarbeiten ist herausfordernd und braucht Zeit.

Aus diesem Grund fassen wir die wichtigsten Informationen zum Thema Brustkrebs und seinen Folgeerkrankungen nochmals zusammen. So können Sie sich während und nach der Therapie in Ruhe damit beschäftigen.

Zahlen, Daten und Fakten

Ein Mammakarzinom (lat. Mamma = Brust, lat. Carzinom = bösartiges Geschwulst, Tumor, Krebs) ist ein bösartiger Tumor der Brustdrüse. Die Krankheit Brustkrebs hat viele Gesichter. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Therapien – ebenso wie die Versorgung danach.

Folgend ein Überblick in Zahlen:

Rund zwei Millionen Personen bekommen jährlich die Diagnose Brustkrebs. Die Betroffenen haben eine relative Überlebensrate von 90% über fünf Jahre. Pro Jahr erkranken in Deutschland rund 70.000 Frauen und 700 Männer an Brustkrebs. Zum Zeitpunkt der Diagnose sind die Frauen im Durchschnitt 64 Jahre alt. Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken ist nicht in jedem Lebensabschnitt gleich hoch. Im Alter von 35 Jahren muss 1 von 110 Frauen damit rechnen, innerhalb der nächsten 10 Jahre zu erkranken – mit 45 Jahren 1 von 47 Frauen und mit 65 Jahren sogar 1 von 28 Frauen.

Rund 5 (maximal 10) von 100 Brustkrebspatientinnen sind familiär vorbelastet. Oft tragen sie ein mutiertes BRCA-Gen in sich. Die Genmutation ist vererbbar und steht für Breast Cancer (engl. Brustkrebs). Frauen (aber auch Männer) mit BRCA-Gen haben ein erhöhtes Brustkrebsrisiko.

Wird Brustkrebs jedoch frühzeitig erkannt und leitliniengerecht behandelt, sind die Heilungschancen gut: Etwa 70 bis 80 Prozent der betroffenen Frauen überleben die nächsten zehn Jahre. Über 90 Prozent der erstdiagnostizierten Mammakarzinome werden in zentrifizierten Brustzentren therapiert. In Deutschland gibt es mittlerweile rund 265 von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und von der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS). Der Begriff "Brustzentrum" selbst ist nicht rechtlich geschützt.