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Im Sommer sind Zitrone und Fisch die perfekte Kombination. Und die Zubereitung der Suppe? Ist super einfach.

 

Fischsuppe mit Zitrone und Reis

Gerade im Sommer sind Zitrone und Fisch die perfekte Kombination. Fisch ist leicht verdaulich und die Zitrone sorgt für Erfrischung. Und die Zubereitung der Suppe? Ist super einfach – es kommt nämlich alles in einen Topf.


Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Schalotte
  • 1 Stangensellerie
  • 1 Möhre
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 300 g Kabeljaufilet
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 1 1/4 l Gemüsebrühe
  • 125 g Risotto-Reis
  • 2 Eier (Größe L)
  • 1 Eigelb (Größe L)
  • 3-4 EL Zitronensaft
  • Meersalz
  • Pfeffer

Fischsuppe mit Zitrone und Reis

Zubereitung

Die Schalotte schälen und fein würfeln. Sellerie und Möhre schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Petersilie waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und fein hacken. Das Kabeljaufilet waschen, trocken tupfen, gegebenenfalls Gräten entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.

2 Esslöffel Olivenöl in einem Topf erhitzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, zum Kochen bringen und den Risotto-Reis hinzugeben. Mit geschlossenem Deckel ca. 15 bis 17 Minuten köcheln lassen. Der Reis sollte noch Biss haben. Die Hitze weiter reduzieren, den Kabeljau zur Suppe geben und weitere 4 bis 5 Minuten ziehen lassen.

Die Eier und das Eigelb in einer kleinen Schüssel verquirlen und mit dem Zitronensaft mischen. Eine Schöpfkelle heiße Suppe sehr langsam einrühren und darauf achten, dass das Ei nicht stockt. Nun die Suppe vom Herd ziehen und die Ei-Zitronensaft-Mischung langsam unter Rühren in die Suppe gießen. Ab sofort sollte die Suppe nicht mehr kochen. Vor dem Servieren einen Teil der Petersilie unter die Suppe rühren. Die Suppe in tiefe Teller füllen und mit dem restlichem Olivenöl und der Petersilie garnieren.

Fischsuppe mit Zitrone und Reis

Der Gesundheitseffekt

Kabeljau ist fettarm und wie fast jeder Meeresfisch reich an Spurenelementen wie Selen und Jod. Selen hilft unserem Organismus vor Zellschädigung durch freie Radikale. Freie Radikale sind besonders reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen. Sie können als Zwischenprodukt des Stoffwechsels entstehen, aber auch in der Umwelt vorkommen. Sind feie Radikale im Körper im Übermaß vorhanden, können sie die Körperzellen schädigen. Bei Krebspatienten scheint der Selenspiegel oft vermindert (Quelle: Beratungsstelle für Ernährung und Krebs des Tumorzentrums München). Fisch hilft, die Selenreserven wieder zu füllen – ebenso wie Paranüsse, Fleisch und Eier. Zitronen sind reich an Vitamin C – gut 100 g Fruchtfleisch können bereits die Hälfte unseres Tagesbedarfs decken. Vitamin C wirkt laut der Beratungsstelle für Ernährung und Krebs des TZM außerdem antibakteriell und kurbelt die Produktion von Hormonen und Serotonin sowie Noradrenalin an. Gut sind Zitronen auch für die Bildung von Kollagen, einem speziellen Protein, das hilft, Haut, Bänder, Sehnen und Blutgefäßen elastischer zu machen und Zähne und Knochen zu stärken.

27. Juli 2017

Fotos: Sandy Braun