Misteltherapie

Nein, Tumoren bekämpft die Mistel nicht. Dennoch gilt sie derzeit als „Krebsmittel der Zukunft”. Dabei ist die heilende Wirkung der dekorativen Schmarotzerpflanze seit der Antike bekannt. In den 20er Jahren unseres Jahrhunderts entdeckten die Anthroposophen sie auch für die Krebstherapie. Und bis heute haben zahlreiche klinische Tests erwiesen: Die Mistelwirkstoffe - erst vom Arzt oder Heilpraktiker, dann vom Patienten selbst mindestens drei Monate lang zweimal wöchentlich in die Haut gespritzt - regen das Immunsystem an und stärken den Organismus beim Kampf gegen die Krankheit.

Eine Standardtherapie mag in Betracht gezogen werden aufgrund ihrer erwiesenen Wirkung in früheren Studien mit Patienten, oder es wird die Teilnahme an einer klinischen Studie erwogen. Nicht alle Patienten werden mit der Standardtherapie geheilt, und einige Standardbehandlungen haben auch mehr Nebenwirkungen als erwünscht. Um bessere Behandlungsmethoden für Krebspatienten herauszufinden, gibt es klinische Studien, die auf den neuesten Erkenntnissen basieren. Klinische Studien werden in den meisten Nationen für alle Stadien des Brustkrebs durchgeführt. Wenn Sie mehr über klinische Studien erfahren wollen, fragen Sie bitte Ihren Arzt.

  • kräftigt das gesunde Gewebe
  • steigert die Abwehrkräfte des Patienten
  • regt die weißen Blutkörperchen an, Tumorzellen zu torpedieren
  • aktiviert das Bindegewebe, das Tumoren isolieren kann
  • wirkt antidepressiv, trägt zum Wohlbefinden bei und erhöht so die Lebensqualität
  • verlangsamt das Fortschreiten einer Krebserkrankung
  • lindert tumorbedingte Schmerzen

Nebenwirkungen treten nur in Einzelfällen auf. Die Erfolge der Mistel bei der Aktivierung der Selbstheilungskräfte sind so überzeugend, dass die Krankenkassen die Behandlungskosten bei fast allen Tumorerkrankungen übernehmen.

Möchten sie mehr über die Misteltherapie erfahren? Diese Bücher helfen Ihnen weiter:

  • Maren von Pluta: „Was können Mistel, Sauerstoff und Suggestion?”
  • Rainer Scheer: „Grundlagen der Misteltherapie”
  • Otto von Wolf: „Die Mistel in der Krebsbehandlung”
  • Hanspeter Remgesberg: „Natürlich gesund mit der Mistel”